EFRE-Förderung
den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken, indem Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen beseitigt werden. Zur Erreichung dieser Ziele können unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützungen gewährt werden.
Schwerpunkte der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sind

  • Forschung, Entwicklung und Innovation,
  • Erleichterung des Zugangs zu Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Verbesserung deren Qualität,
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen,
  • Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen in allen Bereichen der Wirtschaft sowie Anpassung an den Klimawandel,
  • Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz,
  • Förderung von Nachhaltigkeit im Verkehr und Beseitigung von Engpässen in wichtigen Netzinfrastrukturen,
  • Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität von Arbeitskräften,
  • Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung,
  • Investitionen in Aus- und Weiterbildung,
  • Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und effektive öffentliche Verwaltung.
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Die Investitionen werden – abhängig von der Regionenkategorie – auf vier Schlüsselprioritäten konzentriert:

  • Innovation und Forschung,
  • digitale Agenda,
  • Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen und kohlendioxidarme Wirtschaft.
  • Besonderes Gewicht legt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung außerdem auf die Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung.
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Der Fonds trägt zur Mitfinanzierung nationaler und regionaler Programme bei.
Für die Beteiligung des Fonds bestehen grundsätzlich folgende Obergrenzen:


50 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben in stärker entwickelten Regionen,
60 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben in Übergangsregionen,
85 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben in weniger entwickelten Regionen.
Die Mitgliedstaaten schließen mit der Kommission Partnerschaftsvereinbarungen, die alle Unterstützungsleistungen aus den Struktur- und Investitionsfonds im betreffenden Mitgliedstaat umfassen. Die Mitgliedstaaten erstellen die Partnerschaftsvereinbarung gemeinsam mit den zuständigen regionalen und lokalen Stellen vor Ort.
Die Maßnahmen des Fonds werden in den Mitgliedstaaten in Form von operationellen Programmen durchgeführt. Jedes operationelle Programm gilt für einen Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2020.
Die Mitgliedstaaten benennen die Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörden, die für die Durchführung der operationellen Programme verantwortlich sind.
In Deutschland werden die Strukturfonds durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie federführend koordiniert.
Paul Diers

Bei Fragen zu Projekten der Unternehmenskunden
Tel.: +49 511 9 666 834
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