FORSCHUNGSZULAGENGESETZ
Zum 1. Januar 2020 wird eine steuerliche Forschungszulage eingeführt, die unabhängig von der jeweiligen Gewinnsituation von allen berechtigten Unternehmen in Anspruch genommen werden kann. Die steuerliche Förderung tritt dabei neben die gut ausgebaute Projektförderlandschaft und soll den Investitionsstandort Deutschland stärken und die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen anregen.

Welche Unternehmen sind zulagenberechtigt?
Jedes Unternehmen mit Sitz in Deutschland, welches der deutschen Steuerpflicht unterliegt, kann von der Zulage profitieren. Auch nicht profitable Unternehmen können angefallene Forschungs- und Entwicklungskosten geltend machen. Wichtig ist hierbei, dass mit dem Vorhaben Neuland für das Unternehmen betreten wurde.

Wie hoch fällt die Zulage aus?
Rückwirkend ab 2020 können 25 % der intern angefallenen Personalkosten für Projekte in Forschung und Entwicklung bezuschusst werden. Weiterhin werden 15 % der Kosten für in Auftrag gegebene FuE-Vorhaben (Kalenderjahr 2020) rückwirkend erstattet. Maximal kann 1.000.000 € pro Unternehmensverbund pro Jahr erstattet werden.

Muss die Zulage zurückgezahlt werden?
Nein. Auf die erwirkte Zulage müssen auch keine Steuern gezahlt werden.

Können auch Einzelunternehmen von der Zulage profitieren?
Ja. Sofern kein Gehalt bezogen wurde, können eigenbetriebliche Leistungen pauschal mit 40 EUR / Stunden angesetzt werden, wovon 25% (10 EUR / Stunde) steuerfrei erstattet werden.

Auf die Forschungszulage besteht - bei Erfüllung der Voraussetzungen - ein Rechtsanspruch.

Paul Diers

Bei Fragen zu Projekten der Unternehmenskunden
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