KMU.DIGITAL
1. Zuschussgegenstand

Mit dem gegenständlichen Projekt „KMU.DIGITAL 3.0" - Modul Beratung sollen
Digitalisierungsprojekte in KMU angeregt werden, die sich bislang mit den Potenzialen und Herausforderungen der Digitalisierung noch nicht tiefergehend befasst haben Gegenstand des Projekts ist die Beratung von KMU bei Digitalisierungsprojekten (= externe Beratungskosten), die in einer Betriebsstätte in Österreich realisiert werden und die einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung folgender Ziele leisten:

• Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen (inkl.Ressourcenoptimierung)
• Einführung oder Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing
• Einführung oder Verbesserung der Cybersecurity
• Einführung oder Verbesserung von digitalen Verwaltungsprozessen

2. Zuschusswerber
2.1 Zuschusswerber


Zuschusswerber sind natürliche oder juristische Personen sowie Personengesellschaften, die imeigenen Namen und auf eigene Rechnung a. ein gewerbliches Unternehmen rechtmäßig selbständig betreiben oder einen verkammerten oder nicht verkammerten Freien Beruf selbstständig ausüben und somit über eine Kennzahl des Unternehmensregisters (KUR) verfügen und b. als KMU im Sinne der Empfehlung der EK betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen, in der jeweils geltenden Fassung, zuletzt ABl. Nr. L 124 vom 20.5.2003, S. 36 ff, gelten (Empfehlungen der Kommission 2003/361/EG; siehe Anhang I) und c. über einen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich verfügen.

2.2 Ausgeschlossene Zuschusswerber:

Folgende Unternehmen und Projekte sind von einem Zuschuss ausgeschlossen:
a. Land- und Forstwirtschaft (=Urproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse), Fischerei und Aquakultur.
b. Unternehmen, deren Kerngeschäft ausschließlich auf digitalen Geschäftsmodellen basiert (z.B. Software- und App-Anwendung, Vermittlungsplattformen, Fintechs), im Zentrum deren Tätigkeit somit reine digitale Leistungserbringungen des Anbieters gegenüber den Kunden stehen.
c. Gemeinnützige Vereine
d. Gebietskörperschaften

Stand: Jänner 2021
4 Hinsichtlich der Beteiligung von Gebietskörperschaften bzw. Körperschaften öffentlichen Rechts an Zuschusswerbern gelten die Bestimmungen der KMU-Definition gem. EU-Wettbewerbsrecht sowie der De-minimis Verordnung, siehe dazu Anhang I.

2.3 Weitere Ausschlussgründe
Um für einen Zuschuss in Frage zu kommen, darf bzw. dürfen gegen den Zuschusswerber bzw. bei Gesellschaften gegen einen geschäftsführenden Gesellschafter zum Zeitpunkt der Antragstellung
a. kein Insolvenzverfahren anhängig sein oder
b. die gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag der Gläubiger nicht erfüllt sein.

3. Zuschussfähige Kosten und Maßnahmen
3.1 Modul Beratung

Es werden Beratungen durch für das Programm zugelassene Experten zu unterschiedlichen Schwerpunkten/Themen und in verschiedener Tiefe bezuschusst. Dabei wird mittels differenzierter Zuschusshöhe besonderes Augenmerk darauf gelegt, die bisher noch nicht digital affinen Unternehmen zum Einstieg in die Digitalisierung zu motivieren und ihnen die nächsten Schritte aufzuzeigen.
Um dies zu erreichen, werden im Zuge des Moduls Beratung folgende Toolboxen - aus denen nachfolgende Tools gewählt werden können - bezuschusst:

Toolbox „KMU.DIGITAL 3.0 Status- und Potenzialanalysen"
Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung)
Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
Tool PA3: IT- und Cybersecurity
Toolbox „KMU.DIGITAL 3.0 Strategieberatung"
Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung)
Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
Tool SB3: IT- und Cybersecurity
Tool SB4: Digitale Verwaltung
Alle Beratungsberichte des Moduls Beratung sind in dem von der WKÖ angebotenen OnlineService vom Berater unter https://kdbb.wkoratgeber.at zu dokumentieren.

3.1.1 Toolbox „KMU.DIGITAL 3.0 Status- und Potentialanalysen"

Die Status- und Potentialanalysen dienen der Erfassung des Ist-Zustandes des KMU. Sie zeigen mittels strukturierter Methode den Handlungsbedarf auf und geben dem Unternehmen somit Orientierung in den wesentlichen Bereichen der Digitalisierung. Die Beratungen dieser Toolbox können persönlich oder ausschließlich digital durchgeführt werden. Dies gilt, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:
Stand: Jänner 2021

a. Es muss vom Auftraggeber (und somit Fördernehmer) gegenüber dem Berater die ausdrückliche Zustimmung zur digitalen Durchführung gegeben sein. Der Nachweis dieser Zustimmung ist (vorerst) keine Förderbedingung.
b. Es muss eine Videoverbindung zwischen Auftraggeber und Berater verwendet werden, sodass ein Sichtkontakt und das Arbeiten mit gemeinsamen Dokumenten möglich ist.
c. Die digitale Durchführung der Beratung ist in den Beratungsberichten unter https://kdbb.wkoratgeber.at vom Berater unter Angabe der Beratungsdauer zu dokumentieren. Folgende Tools können in dieser Toolbox in Anspruch genommen werden:

3.1.1.1 Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung)

(Potentialanalyse)In diesem Tool werden gemeinsam mit einem durch incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH zertifizierten Certified Digital Consultant (CDC-zertifizierter Berater) in einem Gespräch allgemeine digitale Trends, Chancen und Risiken für das eigene Unternehmen systematisch analysiert. Digitalisierungslandkarten und Trend-Kärtchen helfen dabei.

Zunächst legt das KMU gemeinsam mit dem Berater die wichtigsten Trends fest und definiert die Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben. Anschließend werden Ist- und SollDigitalisierungsgrad bestimmt. Am Ende der Analyse steht ein strukturierter Überblick über die Chancen und Risiken sowie ein grober Plan für die Möglichkeiten zur Umsetzung.

Somit werden Themen, die bisher nicht im Fokus des Unternehmens lagen, aber für die Zukunft relevant sind, angesprochen sowie der Blick für die Auswirkungen der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen geweitet und geschärft. Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Berater zur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen.

Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate
(Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen.
Das Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse (Potentialanalyse) dauert in der Regel einen

Halbtag.

3.1.1.2 Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing (Statusanalyse)

In diesem Tool werden zur Förderung und Forcierung des österreichischen E-Commerce Angebots bestehende Websites und Webshops der KMU individuell evaluiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Stand: Jänner 2021

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Dazu wird ein einheitlicher Prüfkatalog verwendet, der vom österreichischen E-Commerce Gütezeichen erarbeitet wurde. Bei einem Beratungsgespräch bekommt das KMU eine Statusanalyse seiner E-Commerce Aktivitäten und Handlungsfelder für Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen.

In diesem Tool werden Mitglieder der Fachverbände UBIT sowie Werbung und Marktkommunikation eingesetzt, die das Zertifikat „Certified E-Commerce & Social Media Expert" (CESE) der WIFI Zertifizierungsstelle oder "Certified eCommerce & Social Media Consultant" der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH vorweisen können.

Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Berater zur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen. Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate (Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten
kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen.

Das Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing (Statusanalyse) dauert in der Regel einen

Halbtag.
3.1.1.3 Tool PA3: IT- und Cybersecurity (Statusanalyse)

Die Sicherheit der IT-Systeme, aber auch die Kompetenz im Umgang damit, ist wesentlich für diemoderne, digitale Wirtschaft. IT- und Cybersecurity ist ein fortwährender Prozess, weshalb einelaufende Überprüfung und Aktualisierung der Maßnahmen unabdingbar ist.

Um diese laufende Überprüfung zu forcieren, werden in diesem Tool zugelassene Berater einenvon der WKÖ zur Verfügung gestellten Prüfkatalog gemeinsam mit dem Unternehmen in einemGespräch durcharbeiten, der im Ergebnis dem Unternehmen die dringlichsten Maßnahmenaufzeigt.

In diesem Tool werden Berater eingesetzt, die das Zertifikat Certified Data & IT Security Expert(CDISE) der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH aufweisen.Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Beraterzur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen. Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate (Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen

Stand: Jänner 2021

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unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen. Das Tool PA3: IT-Security (Statusanalyse) dauert in der Regel einen Halbtag.

3.1.2 Toolbox „KMU.DIGITAL 3.0 Strategieberatungen"

Die „KMU.DIGITAL 3.0 Strategieberatungen" haben zum Ziel, KMU systematisch undthemenspezifisch bei der Strategiefindung in den nachfolgenden vier unterschiedlichen Schwerpunktbereichen (Tools) zu unterstützen. Die „KMU.DIGITAL 3.0 Strategieberatungen" stellen einen umfassenden Kick-Off zu konkreten Veränderungs- und Umsetzungsprozessen im KMU dar. Gemeinsam mit dem Unternehmer soll die zeitliche und inhaltliche Planung der Umsetzung erarbeitet werden. Dieser Auftakt zur Veränderung sollen in zeitlich kompakter Form (gesamt in der Regel 2 Arbeitstage innerhalb weniger Wochen) erfolgen. Die Beratungen dieser Toolbox können digital, persönlich oder hybrid (persönlich und digital) durchgeführt werden. Dies gilt, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:

a. Es muss vom Auftraggeber gegenüber dem Berater die ausdrückliche Zustimmung des Fördernehmers zur digitalen Durchführung gegeben sein (der Nachweis dieser Zustimmung ist (vorerst) keine Förderbedingung). Dabei muss eine Videoverbindung zwischen Auftraggeber und Berater verwendet werden, sodass ein Sichtkontakt und das Arbeiten mit gemeinsamen Dokumenten möglich sind. Ausdrücklich wird eine hybride Durchführung mit persönlichem Auftaktgespräch in den Räumlichkeiten des Förderwerbers empfohlen, damit sich der Berater vor
Ort ein Bild über die Ausgangssituation verschaffen kann. In weiterer Folge kann die Beratung digital durchgeführt werden.

b. Die digitale Durchführung der Beratung ist in den Beratungsberichten unter
https://kdbb.wkoratgeber.at vom Berater zu dokumentieren.

Die Beratungen enden mit einem unter https://kdbb.wkoratgeber.at erstellten, strukturierten
Bericht durch den Berater, der auch Empfehlungen für die weiteren Schritte enthält.
Folgende Tools stehen zur Verfügung:

3.1.2.1 Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung)

Von der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, über die Erneuerung von Geschäftsprozessen unter Berücksichtigung des Datenschutzes, bis hin zur Logistik – sehr viele Themen stecken in diesem Arbeitsfeld. Die zugelassenen Berater erarbeiten gemeinsam mit den KMU eine Strategie, helfen bei der Priorisierung und Entscheidungsfindung und begleiten Unternehmen bei der Planung von Schritten und Aktionen auf ihrem neuen Weg. Bei diesem Schwerpunkt werden Berater eingesetzt, die das Zertifikat Certified Digital Consultant (CDC) der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH vorweisen können.

Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Berater
zur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen.

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Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate (Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten
Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen.

3.1.2.2 Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing

Der elektronische Verkauf und das elektronische Marketing stehen im Mittelpunkt dieser Beratung. Konkrete Schritte und Aktionen werden geplant, eine Strategie erarbeitet und konkrete Hilfe bei der Entscheidungsfindung angeboten. In diesem Tool werden Mitglieder der Fachverbände UBIT sowie Werbung und Marktkommunikation eingesetzt, die das Zertifikat „Certified E-Commerce & Social Media Expert" (CESE) der WIFI Zertifizierungsstelle oder "Certified eCommerce & Social Media Consultant" der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH vorweisen können.

Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Berater zur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen. Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate (Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine

Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen

3.1.2.3 Tool SB3: IT- und Cybersecurity

In diesem Tool werden Lücken und Verbesserungspotenziale analysiert und konkrete Maßnahmen gegen Datenverlust, Sicherheitslücken und Sicherheitsschwachstellen geplant. Auch die Umsetzung des Datenschutzes wird evaluiert. Es werden die richtigen Instrumente zur Verbesserung der Ist-Situation gefunden und die entsprechenden Schritte geplant. Bei diesem Schwerpunkt werden Berater eingesetzt, die das Zertifikat Certified Data & IT Security Expert (CDISE) der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH vorweisen können. Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen auch vergleichbar oder höher qualifizierte Berater zur Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen.

Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate

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(Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen.

3.1.2.4 Tool SB4: Digitale Verwaltung

Digitalisierung ermöglicht die Automatisierung von Verwaltungsabläufen innerhalb der Betriebe, zu den Kunden, Lieferanten und zur öffentlichen Verwaltung. Beispiele dafür sind die Verwendung von digitalen, strukturierten Rechnungen, elektronische Beschaffungsvorgänge, elektronische Zustellung oder das Unternehmensserviceportal. Dieser Schwerpunkt soll das Wissen über die Einführung und innerbetriebliche Änderung im Zusammenhang mit der digitalen Verwaltun stärken.

Bei diesem Schwerpunkt werden Berater eingesetzt, die ein entsprechendes Zertifikat der incite Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungs GmbH vorweisen können.
Das BMDW behält sich vor, anlassfallbezogen vergleichbar oder höher qualifizierte Berater zur
Durchführung dieser Maßnahmen zuzulassen.

Außerdem können zugelassene Berater temporär oder dauerhaft als für das Förderungsprogramm auswählbare Berater auf der Einreichplattform gesperrt werden. Gründe für diese Sperre können z.B. mehr als 30 offene Beratungen im Zeitraum der 2 folgenden Monate (Reservierungsfrist von KMU DIGITAL), wiederkehrende Unregelmäßigkeiten bei eingereichten Unterlagen oder andere objektivierbare Gründe sein, die der eingerichtete Beirat festlegt. Eine
Sperre auf Grund von mehr als 30 offenen Beratungen im Reservierungszeitraum von 2 Monaten kann auf Antrag des Beraters aufgehoben werden, wenn die Grenze von 15 offenen Beratungen unterschritten ist. Die betroffenen Förderwerber werden von der WKÖ über diesen Umstand verständigt und können einen anderen Berater wählen
Paul Diers

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